Evakuierung aus Karachi
Im Dezember 1971 fliegt das LTG 63 rund 140 Menschen aus dem Kriegsgebiet in Pakistan aus.
Im Dezember 1971 erreicht der indisch-pakistanische Krieg seinen Höhepunkt. Rund 300 deutschsprachige Staatsangehörige sollen ausgeflogen werden. Das Lufttransportkommando setzt kurzfristig zwei Boeing 707 der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung ein — und zwei C-160D des LTG 63, die 50+51 und die 50+56.
Besatzungen der 1. Staffel überführen die beiden Transall von Hohn nach Teheran. Dort übernehmen Besatzungen der 2. Staffel für den eigentlichen Evakuierungseinsatz. Sie treffen am 7. Dezember 1971 mit einer Boeing 707 in Teheran ein. Piloten sind Hauptmann Biemer auf der 50+51 und Hauptfeldwebel Hoffmann auf der 50+56.
8. Dezember 1971
Beim Einsatz am 8. Dezember 1971 werden mit den beiden C-160D ungefähr 140 Personen aus Karachi ausgeflogen. Die Rückführung der Flugzeuge nach Hohn übernehmen anschließend wieder die Besatzungen der 1. Staffel.
Acht Tage später, am 16. Dezember 1971, feiert das LTG 63 sein zehnjähriges Bestehen. Das Geschwader verfügt zu diesem Zeitpunkt über 36 C-160D. Auch in diesem Jahr wird ihm der Flugsicherheitspreis verliehen.
