Aufbau der Hubschraubertransportstaffel und Übernahme des SAR-Dienstes
Mit der Übernahme der Hubschrauberkomponente ab 1992 erweiterte das Lufttransportgeschwader 63 sein Aufgabenspektrum erheblich.
Ab Herbst 1992 wurde die Seefliegerstaffel des Hubschubertransportgeschwaders 64 aus Ahlhorn schrittweise mit Personal, Material und technischer Ausstattung in das LTG 63 eingegliedert. Im Juni 1993 wurde dafür die Wartungshalle West in Hohn entsprechend umgerüstet.
Mit Abschluss der Eingliederung im Jahr 1994 verfügte das Geschwader über 24 Hubschrauber des Typs Bell UH-1D. Diese wurden für allgemeine und militärische Transportaufgaben, für Hilfeleistungen bei Natur- und Umweltkatastrophen sowie insbesondere für den SAR-Dienst eingesetzt.
Bereits im Mai 1993 übernahm das LTG 63 den Flugdienst für die SAR-Rettungszentren Hamburg und Schwerin. Im weiteren Verlauf kamen die SAR-Kommandos Ahlhorn und Faßberg sowie 1994 Laage hinzu. Die Hubschrauber standen dabei rund um die Uhr für Such- und Rettungseinsätze bereit und konnten über die zuständigen Leitstellen kurzfristig zu Unfall- und Notfallorten beordert werden.
Neben dem eigentlichen SAR-Auftrag unterstützten die Hubschrauber bei Bedarf auch den zivilen Rettungsdienst sowie die Seenotrettung an der deutschen Nord- und Ostseeküste. Damit entwickelte sich die Hubschrauberkomponente des LTG 63 zu einem wichtigen Bestandteil des militärischen und zivilen Such- und Rettungsdienstes in Deutschland.
